Bei der ILCA 6 Weltmeisterschaft im irischen Dún Laoghaire haben drei deutsche Starterinnen den Sprung in die Gold Fleet geschafft. Pia Conradi (Mühlenberger Segel-Club) beendete die WM als beste Deutsche auf Rang 30, Julia Büsselberg (Verein Seglerhaus am Wannsee) folgte auf Platz 36 und Mirja Dohle (SV Wacker Burghausen) kam auf Platz 51.

Die Dublin Bay präsentierte sich während der Weltmeisterschaft äußerst vielseitig: Zum Auftakt sorgten kräftiger Wind und kabbelige See für anspruchsvolle Rennen. Im weiteren Verlauf wechselten sich starke und leichte Winde ab, so dass die Teilnehmerinnen mit einem Mix aus schwacher Thermik, bis zu 19 Knoten Wind, Welle und Strömung konfrontiert wurden.
Drei deutsche Seglerinnen in der Gold Fleet
Pia Conradi zeigte über die WM-Woche die konstanteste Leistung aus deutscher Sicht. Nach erfolgreicher Qualifikation für die Gold Fleet behauptete sich die 22-jährige Seglerin aus dem Perspektivkader des German Sailing Teams auch in der Final Series und beendete die Weltmeisterschaft auf dem 30. Rang.
Auch Julia Büsselberg, Olympiateilnehmerin 2024 vor Marseille, und Mirja Dohle qualifizierten sich für die Gold Fleet. Julia Büsselberg beendete die WM auf Rang 36, Mirja Dohle aus dem Nachwuchskader des GST auf Platz 51.
Den Weltmeistertitel sicherte sich Charlotte Rose aus den USA. Die Amerikanerin setzte sich in der Final Series gegen die Belgierin Emma Plasschaert und Anna Munch aus Dänemark durch. An der Weltmeisterschaft nahmen 108 Seglerinnen teil.
Im kommenden Jahr finden die Weltmeisterschaften der olympischen Klassen ILCA 7 und ILCA 6 bereits im Januar im Rahmen der World Sailing Championships im brasilianischen Fortaleza statt.
Alle Ergebnisse der ILCA 6 WM 2026 findet ihr hier.