Formula Kite EM: Jannis Maus auf Rang 14 in der Gesamtwertung

Bei der Formula Kite Europameisterschaft im türkischen Akyaka verpasste Jannis Maus (Cuxkiters) den Einzug in die Medal Series nur knapp und kam auf den 14. Rang in der Gesamtwertung. In der Europa-Wertung wird er Zehnter. Jan Vöster (Württembergischer Yacht-Club) beendete die EM auf Rang 26. Jill Paland (Essener Turn- und Fechtclub) wurde bei den Frauen 21.

 

Jannis Maus verpasste den Einzug in die Final Series der Top 10 knapp und wurde 14. Foto: IKA Media, Robert Hajduk

Das Revier an der türkischen Ägäisküste stellte die Athletinnen und Athleten im Verlauf der Regattawoche vor unterschiedliche Herausforderungen. Nachdem am ersten geplanten Renntag aufgrund fehlender stabiler Thermik keine Wettfahrten möglich waren, lieferte Akyaka anschließend die für das Revier typischen Bedingungen. Bei überwiegend 10 bis 17 Knoten und flachem Wasser waren gute Bedingungen für das Formula-Kite-Racing gegeben. Schwankungen der Windstärke machten insbesondere die Wahl zwischen 15- und 21-Quadratmeter-Kites immer wieder zu einem wichtigen taktischen Faktor.

Jannis Maus verpasst Medal Series knapp

Jannis Maus behauptete sich im hochkarätig besetzten Männerfeld und qualifizierte sich für die Gold Fleet. Dort kämpfte der Olympia-Fünfte von Paris bis zum Ende um einen Platz in der Medal Series und verpasste den Einzug in die Top Ten nur knapp. In der offenen Wertung erreicht er Platz 14, in der geschlossenen Europa-Wertung den 10. Rang.

Jan Vöster zeigte insbesondere in der Final Series eine starke Leistung. Nachdem er in der Eröffnungsserie den Sprung in die Gold Fleet verpasst hatte und in der Silver Fleet gestartet war, gelangen ihm dort gleich fünf Bullets. Damit sicherte er sich den Sieg in der Silver Fleet und beendete die Europameisterschaft auf Gesamtrang 26.

Jan Vöster holte in der Silverfleet fünf Bullets. Foto: IKA Media, Robert Hajduk

Einzige deutsche Starterin war Jill Paland. Sie schloss die Europameisterschaft auf dem 21. Platz ab.

Die europäischen Titel gingen an die Französin Lauriane Nolot und den Schweizer Gian Stragiotti.

Alle Ergebnisse sind auf der Eventseite zusammengefasst.