Sechs intensive Renntage, wechselhafte Bedingungen und ein stark besetztes internationales Feld: Bei der iQFOiL-Weltmeisterschaft im britischen Weymouth belegte Theresa Steinlein (Norddeutscher Regatta Verein) als beste Deutsche Platz 13. Sophia Meyer (Verein Seglerhaus am Wannsee/Windsurfing Verein Berlin) beendete die WM auf Rang 46, Emma Schleicher (SV Wacker Burghausen) wurde 59.

Im Revier vor der Weymouth & Portland National Sailing Academy sorgten leichte, böige und drehende Winde mit sieben bis zwölf Knoten ebenso für anspruchsvolle Rennen wie kräftiger Westwind mit mehr als 15 Knoten und entsprechendem Wellengang. Auf dem Programm standen Upwind Sprints, Sprint Slaloms und Course Races.
Nach einer längeren gesundheitlich bedingten Pause meldete sich die Olympia-Sechste aus Marseille Theresa Steinlein auf der internationalen Bühne zurück. Mit zwei Laufsiegen zeigte sie, dass sie wieder Anschluss an die Weltspitze gefunden hat. Bis zum Ende kämpfte die 23-Jährige um den Sprung in die Medal Series und verpasste den Einzug in die Runde der besten Zehn nur knapp.

Für Theresa Steinlein war es nach der Long Beach Regatta im August die erste Regatta dieses Jahres: „Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der Regeneration – Körper und Gesundheit, Schritt für Schritt. Ich bin stolz darauf, wieder zurück zu sein und auf so hohem Niveau Wettkämpfe bestreiten zu können. Im Sport geht es darum, immer wieder seine Grenzen zu überschreiten – und für mich geht es gerade erst wieder los. In vier Monaten steht schon die nächste WM an. Let’s go!“
Um die nächsten iQFOiL-Weltmeister-Titel werden bereits vom 15. bis 23. Januar 2027 im brasilianischen Fortaleza im Rahmen der World Sailing Championships gekämpft.
Erste WM-Erfahrungen im Seniorenfeld
Auch Sophia Meyer und Emma Schleicher sammelten in dem hochkarätigen Feld mit 70 internationalen Starterinnen wichtige WM-Erfahrung. Für Emma Schleicher war es zugleich eine ihrer ersten großen internationalen Meisterschaften auf dem Seniorinnen-Material, nachdem sie bis zum vergangenen Jahr noch auf dem Jugendboard unterwegs war.

Weltmeisterin in der olympischen Surfklasse wurde Tamar Steinberg aus Israel vor ihrer Landsfrau Sharon Kantor und der Australierin Stella Bilger.
Bei den Männern siegte der Niederländer Luuc van Opzeeland vor dem US-Amerikaner Noah Lyons und Johan Søe aus Dänemark. Bester deutscher Teilnehmer im Feld der 109 Starter war Lenny Friemel vom SV Wacker Burghausen auf Rang 71.
Alle Ergebnisse findet ihr auf der Eventseite.